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Positive Voten für Fusion
Propsteivorstände sprechen sich für Bildung von vier Propsteien aus
Braunschweiger Land. Die Strukturreform der Landeskirche Braunschweig schreitet wie geplant voran. Alle Vorstände der elf Propsteien haben ein positives Votum zu den angestrebten Propsteifusionen abgegeben. Ziel ist die Bildung von vier Propsteien zum 1. Januar 2027.
Die Propsteivorstände sprechen sich für folgende Fusionen aus: Bad Harzburg, Goslar und Gandersheim-Seesen; Braunschweig und Vechelde; Helmstedt, Königslutter und Vorsfelde; Salzgitter, Wolfenbüttel und Schöppenstedt. Dabei ist vor dem Hintergrund der kommunalen Zugehörigkeit der Wechsel von Kirchengemeinden aus der Propstei Königslutter in die Propstei Braunschweig geplant. Weitere Arrondierungen können „in begründeten Einzelfällen“ noch bis zum 31. August erfolgen.
Oberlandeskirchenrätin Franziska Bönsch, Leiterin der Rechtsabteilung, zeigt sich erfreut: „Wir können nun eine gesetzliche Grundlage entwickeln, die Veränderungen ermöglicht. Dass die Propsteien aktiv aufeinander zugegangen sind, ist ein starkes Zeichen für Vertrauen, Verantwortung und ein gemeinsames Gestalten unserer Kirche.“
In der Folge wird nun ein Gesetz entworfen, das der Landessynode im November 2026 zur Beschlussfassung vorliegt. Zuvor durchläuft es ein Anhörungsverfahren unter anderem unter Beteiligung der Propsteisynoden sowie des Landes Niedersachsen nach dem Loccumer Vertrag.
Klar ist, dass die Propsteisynoden im Rahmen von Übergangsregelungen zunächst bestehen bleiben. Auch die Pröpstinnen und Pröpste bleiben bis auf weiteres im Amt und leiten die künftigen Propsteien gemeinsam.