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Gemeinsame Mitarbeitervertretung der Propstei Salzgitter-Lebenstedt


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Arbeitsrecht

Ratgeber

Zeitungsartikel
Spontane Pflege organisieren - Arbeitnehmer können sich unbezahlt für 10 Tage freistellen lassen
Salzgitter-Zeitung vom 10. Juli 2018

In der Elternzeit weiter unfallversichert
Wer in der Elternzeit zeitweise arbeitet, ist währenddessen gesetzlich unfallversichert. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) hin. Der Versicherungsschutz gilt demnach bei allen Tätigkeiten, die in betrieblichem Interesse sind - während kurzfristiger Arbeitseinsätze also ebenso wie bei Weiterbildungen. Auch der Weg zur und von der Arbeit ist versichert. Ob der Arbeitnehmer währenddessen
Geld bekommt oder Guthaben auf einem Arbeitszeitkonto sammelt, spielt keine Rolle. Privatbesuche im Betrieb fallen aber nicht unter diese Regelung. dpa
Salzgitter-Zeitung vom 20.01.2018

Eltern haben Anspruch auf Freistellung
Ist das Kind krank, gelten besondere Regeln
Info aus der Salzgitter-Zeitung vom 08.10.2016

Wer haftet für Fehler im Job?
Den entstandenen Schaden bezahlt meistens der Arbeitgeber - allerdings nicht immer.
Info aus der Salzgitter-Zeitung vom 03.09.2016

Wir man die Rente mit Lohn aufbessert
Jenseits der Altersgrenze können Ruheständler so viel hinzuverdienen, wie sie wollen. Ihre Altersbezüge werden nicht gekürzt. Bei vorgezogenen Altersrenten sieht das anders aus.
Salzgitter-Zeitung vom 13. April 2016

Schreibtisch-Chaos darf verboten werden
Informationen dazu aus der Salzgitter-Zeitung vom 01.08.2015

Überstundenregelung in Kindertagesstätten
Regelmäßig werden wir angefragt, ob es nicht einheitliche Regelungen für Überstunden in Kindertagesstätten (z.B. Übernachtungsaktionen) geben kann. Zurzeit sind solche Regelungen nicht vorhanden. Jede Kindertagesstätte hat eigene Vorgehensweisen.
Es wird empfohlen, sich darüber mit den Leitungen der Kindertagesstätten und danach mit dem Kirchenvorstand, bzw. dem zuständigen Pfarrer zu verständigen. Es gelten die Tarifvorschriften im TV-L § 6,7,8

Heiligabend und Silvester grundsätzlich arbeitsfrei
In der tariflichen Regelung heißt es dazu: Soweit die dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse es zulassen, wird an dem Tage vor dem ersten Weihnachtstag und vor Neujahr jeweils ganztägig Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Vergütung erteilt.

Kündigung per E-Mail unwirksam
Spricht der Arbeitsgeber eine Kündigung per E-Mail aus, müssen Arbeitnehmer sie nicht akzeptieren.
Eine Entlassung bedarf zwingend der Schriftform. Aus der Salzgitter-Zeitung vom 20.09.2014-

Abmahnung
Eine
Abmahnung kann der erste Schritt zur Kündigung sein, muss es aber nicht.
Informationen dazu aus der Salzgitter-Zeitung vom 16.08.2014.

Einblick in die Personalakte
Mitarbeiter können vom Arbeitgeber verlangen, Einblick in ihre Personalakte zu erhalten. Das teilt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag mit. Dabei dürfen ihnen keine Kosten entstehen. Wer möchte, kann ihr außerdem eigene Erklärungen oder Unterlagen beifügen. Das kann etwa eine Gegendarstellung zu einer Abmahnung sein oder ein Zeugnis über eine Zusatzqualifikation. Die Personalakte enthält alle Unterlagen, die das Arbeitsverhältnis des Beschäftigten betreffen.
Salzgitter-Zeitung vom 21.06.2014

Rückkehr mit Betriebsarzt besprechen
Wer nach einer längeren Krankheit in den Job zurückkehrt, hat häufig viele Fragen und Sorgen. Dazu kann etwa gehören, dass Beschäftigte nicht wissen, ob sie ihre Aufgaben in dem Umfang wie besher wahrnehmen können. Bei vielen Fragen kann der Betriebsarzt weiterhelfen. Darauf weist das Bundesarbeitsministerium in seiner neuen Broschüre "Schritt für Schritt zurück in den Job" hin. Der Arzt kennt sich sowohl mit den Arbeitsabläufen im Betrieb als auch mit den medizinischen Befunden aus.
Können Beschäftigte ihre Aufgaben nicht wie bisher wahrnehmen, hat der Arzt möglicherweise Ideen, wie der Arbeitsplatz umgestaltet werden kann. Ist das nicht möglich, berät er, welche alterantiven Einsatzort es gibt. Dabei unterliegt er der ärztlichen Schweigepflicht.
Salzgitter-Zeitung vom 21.06.2014

Hinweis für Mitglieder des VKM Braunschweig
Kein Rechtsbeistand bei Streitigkeiten innerhalb der Mitarbeiterschaft:

Der VKM vertritt die Beschäftigten bei der Wahrung ihrer arbeitsrechtlichen, beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen und bietet seinen Mitgliedern Rechtsschutz bei Streitigkeiten im Dienst- und Arbeitsrecht. Die Rechtsschutzversicherung wird durch die Bruderhilfe geleistet.
Wir wissen, dass viele Kolleginnen und Kollegen hauptsächlich wegen der Rechtsschutzversicherung dem VKM angehören. Diesen Mitarbeitenden möchten wir aus aktuellem Anlass dringend raten, sich ausführlich über die Leistungen bzw. Leistungsausschlüsse zu informieren um sie vor unangenehmen Überraschungen bzw. Kosten zu bewahren. Beispielsweise wird Rechtsbeistand bei Streitigkeiten innerhalb der Mitarbeiterschaft, auch wenn sie sich auf dienstliches Wirken beziehen, nicht abgedeckt.


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